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Volkswirtschaftslehre (Öffentliche Finanzen)

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Prof. Dr. Wolfram F. Richter und sein Team freuen sich über Ihren Besuch auf diesen Seiten.


Deleveraging mit Zwangsanleihen

27.02.2012 – Deleveraging mit Zwangsanleihen

 

Exportnation Deutschland und der Euro

02.11.2011 – Exportnation Deutschland und der Euro

 

Europa am Scheideweg

26.09.2011 – Europa am Scheideweg

 

Best Paper Award für Nicolai Suppa

26.09.2011 – Nicolai Suppa vom Lehrstuhl Öffentliche Finanzen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der TU Dortmund hat auf der diesjährigen Konferenz der „Human Development and Capabilities Association“ den prestigeträchtigen Kuklys-Preis 2011 für den besten Tagungsbeitrag eines Doktoranden gewonnen. Die Konferenz fand vom 6. bis 8. September in Den Haag statt und wurde von 360 Teilnehmern aus aller Welt besucht. Mit dem Kuklys-Preis wird innovative Forschung zum so genannten „Capability-Ansatz“ honoriert. Der Ansatz geht auf den Nobelpreisträger für Ökonomie, Amartya Sen, zurück. Er wird zunehmend auch von Nichtökonomen wie Philosophen, Soziologen und Pädagogen als eine intellektuelle Grundlage akzeptiert, um die gesellschaftlichen Bedingungen menschlicher Entwicklung zu untersuchen. Der Ansatz betrachtet menschliches Wohlbefinden, gesellschaftliche Teilhabe und Freiheit als zentrale ökonomische und soziale Politikziele. In dem ausgezeichneten Konferenzbeitrag untersucht Suppa Armut im Sinne des Capability-Ansatzes. Indem er eine Verknüpfung zur Literatur zur Lebenszufriedenheit herstellt, ist er in der Lage, die Wirkung von Armut auf subjektives Wohlbefinden empirisch zu untersuchen. Zum einen weist er nach, dass Armut Lebensfreude raubt, und zwar über das Maß hinaus, das durch Arbeitslosigkeit und mangelnde Gesundheit zu erklären ist. Zum anderen zeigt er, dass sich von Armut Betroffene an den Zustand nicht gewöhnen, jedenfalls nicht in den ersten vier bis sechs Jahren.