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07.05.2012 – Die Sprechstunde von Professor Leininger muss in dieser Woche (10.05.2012) leider entfallen.
10.04.2012 – Professor Wolfgang Leininger ist im März auf dem 2. Weltkongress der Public Choice Societies in Miami (USA) mit dem Duncan Black Prize 2011 ausgezeichnet worden.
Der Preis wurde vergeben für den besten Forschungsartikel in Public Choice in 2011. Die mit Kai Konrad vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München verfasste Arbeit trägt den Titel „Self-enforcing norms and efficient non-cooperative actions in the provision of public goods“.
Die Arbeit erklärt, wie soziale Normen in vorstaatlichen Gesellschaften oder Gruppen, in denen die einzelnen Mitglieder nur schwer bindende Verträge miteinander schließen können, helfen, innere Verteilungskonflikte zu lösen und in Konflikten mit äußeren Konkurrenten kollektives Handeln effizient zu koordinieren. Im spieltheoretischen Gleichgewicht des Modells stützt das individuelle Verfolgen von Eigeninteresse der Gruppenmitglieder die soziale Norm, welche wiederum das Verfolgen von Eigeninteresse befördert. Verschwenderische Verteilungskonflikte oder Trittbrettfahren Einzelner finden nicht statt.